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Konzertberichte und Fangeschichten von 2006 bis 2008

 

 

 


" Ich habe Deine Erlebnisseite sozusagen verschlungen! "
von Dela

Liebe monikaantonie, ich habe Deine Erlebnisseite sozusagen verschlungen !
Ich hatte bisher nichts dazu geschrieben, weil ich nicht jammern wollte...
Schließlich hat ja jeder sein Päckchen zu tragen. .
Ich schreibe trotzdem mal. Entscheide Du, ob meine Geschichte zu negativ ist.
.
Ich bin mittlerweile 32 Jahre und höre Depeche Mode seit ich denken kann.
Meine erste Single war "Somebody" in rotem Venyl. Also hat mich die Musik
wohl durch fast mein ganzes Leben begleitet. Leider war das Leben nicht.
unbedingt nett zu mir. Ich glaube, ich habe mehr Tiefpunkte zu verbuchen,
als schöne Erinnerungen. Fest steht aber, dass die Musik mich hat immer
weiter kämpfen lassen. Die Stimmen von meinem "Liebling" Dave und
Mr. Gore haben so viel Tiefe, dass diese mich beim Hören immer bestärkt
haben. Die schönste Geschichte beginnt allerdingst im Jahre 2003. Meine
erste Ehe begann immer schlechter zu laufen. Mein damaliger Mann
begann zu trinken und wurde gewalttätig. Oft saß ich verzweifelt vorm TV
und habe mir die Homevideos "One Night In Paris" und "Devotional
immer und immer wieder angeschaut. Dabei habe ich oft die Augen.
geschlossen und von der großen, wahren, beidseitigen Liebe geträumt,
mit der ich durch dick und dünn gehen kann.
Schließlich lernte ich einen Mann kennen. Ins Gespräch kamen wir auf
einer Party. Natürlich über Depeche Mode. Dieser Mann liebt diese Musik
genauso wie ich. Er lieh mir CD's und besorgte mir einiges, das er mir
dann schenkte. Wir trafen uns dann oft auf nen Kaffee und hörten...
na klar, Depeche Mode. So freundeten wir uns schließlich sehr gut an.
Ich konnte mein Leid klagen, ohne das Gefühl zu haben, ich gehe jemandem
auf die Nerven. Als ich dann im Krankenhaus mit zwei gebrochenen Rippen,
einer kaputten Ehe und gebrochenem Herzen lag (meine Ex-Mann schlug
mich in betrunkenem Zustand zusammen), schenkte mir der Mann eine
selbst zusammengestellte CD. Die schönsten Stücke von DM, die mein
Leben in vielen Dingen beschrieben. Dieser Mann, sein Name war Thorsten,
gab mir die Kraft, wieder gesund zu werden und den Glauben an Glück nicht
zu verlieren. Es folgten nette Partys und Gespräche... Heute bin ich mit ihm
verheiratet. Ja, mein Wunsch hat sich erfüllt. Ich habe einen Partner,
den ich liebe, und diese Liebe kommt zurück. Ich habe endlich eine Familie,
die mich meinetwegen liebt und unterstützt. Ich bin nicht mehr alleine...
Und niemals zuvor war ich so glücklich und zufrieden wie heute.
Die letzte Tour konnte ich leider nicht besuchen, aber sie kommen ja...!
!! Und diesmal kann uns keiner abhalten, die Burschen live zu sehen.
Fazit: Die Musik bedeutet für mich... mein Leben... Weil sie mich mein
ganzes Leben begleitet hat, und das ist das Wichtigste. Auf meinem
Weg zum Glück war die Musik allgegenwärtig.
.
Und als jetzt meine Schwester im Alter von 39 starb, hörte ich ca. 2 Wochen
pausenlos DM und heulte mir die Augen aus dem Kopf. Wie gesagt,
die Musik begleitet mich immer und gibt mir jedesmal Kraft,
weiter zu machen...... Liebe Grüße, Dela

von Dela 27. Januar 2008



Shoy macht eine wichtige Erfahrung beim
Konzert in Hamburg am 15.01.06 in der Color Line Arena

Wegen im Online-Ticketrennen gerade noch ergatterter Platzkarte gab's bequem
warteloses Reinschleichen zum Sitzplatz - angesichts der Temperaturen draussen
enorm angenehm! Erster kleiner Dämpfer: Laut telefonischer Auskunft beim Kauf der
Karte sollte es ein sehr guter Platz sein... Also oberste Reihe an der Wand,
Erster Sitz am Treppengang und das hinten in der fernen "Ecke" links soll gut sein?
Naja...
Okay, ich hab mir gedacht, morgen bist du ja mittendrin, also heute entspannen und
alles im großen Überblick genießen. So war es dann tatsächlich, wie Live-DVD mit
lebendigem Puppentheater. Die Herren DM waren kleine bewegliche Pünktchen, der
Sound da hinten zwar ordentlich, aber nicht Ekstase-tauglich und die bunte Lightshow
in Großbildschirm-Format hat Lust auf den optischen Nahflash am nächsten Abend
gemacht. Zweite Enttäuschung: Die Schnarchnasen um mich herum. Neben mir eine
Herren-Riege in den Anfangdreißigern, die bis zur Zugabe tatsächlich nur gesessen
und ab und zu mal mit den Füßen gewippt haben. Vor mir ein permanent sitzendes
Pärchen, das bei langsamen Tracks und auch bei Martins Songs ständig zusammen
gesabbelt und mit den Handydisplays eine eigene (mich blendende) SMS-Lightshow
veranstaltet hat - Himmel! Meine überschwängliche, aber völlig einsame Begeisterung
da oben zwischen den ganzen Steifnacken führte fast zu einer Identitätskrise:
Bin ich ein Alien?
Egal - ich hab trotzdem getanzt, mitgesungen und gejubelt und hatte meinen Spaß!
Fazit: Das Konzert hat mich nicht umgehauen, dafür war es zu "weit weg" und zu
stimmungsisoliert. Aber die Liveathmosphäre und die Freude, klein-DM live zu erleben,
haben mich trotzdem mitgerissen und selbst am Arena-Ende kam rüber, dass DM eine
wirklich geile Vorstellung hingelegt haben... Ich hab mich dann irre auf den Innenraum
beim zweiten Konzert am nächsten Tag gefreut! Und ganz im Ernst:
Nie wieder eine Platzkarte,
solange ich fit genug für den Hexenkessel vor der Bühne bin !!!


von Shoy 2007



SHOY über das Konzert in Hamburg am 16.01.06,
(also einen Tag später) in der Color Line Arena


Dieses Konzert war wie ein Rausch! Nach moderaten 1,5 Std. Warterei inmitten der
wärmenden Mitstreiter vor der heiligen Halle und zügiger Abfertigung in der Garderobe
(Lob!) gab es als Entschädigung für den Vortag einen Logenplatz: 3. Reihe am Ende
des Stegs und einen ersten Anstieg des Endorphinspiegels... Diesmal hatte ich Glück:
Supernette Leute um mich herum, die wie ich voll mitgegangen sind, ein Mann vor mir
hat mich später sogar noch vor sich gelassen, so dass ich fast an der Absperrung stand,
danke! Kurz vor 21 Uhr brachten es die vermeintlich so kühlen Nordlichter auf etliche
perfekte und schwungvolle LaOlas, was die freudige Erwartung um einiges höher trieb.
Ja, und vom Moment der Signaltrompeten an war's um mich geschehen... Es ist einfach
wahr: Das erste hautnah bei der Bühne erlebte Konzert einer Tour, umgeblasen vom
ungebremsten DM-Effekt, der erste Rausch voll im tiefsten Gebrodel des Geschehens
vor der Bühne, das ist echt das Beste! Mögen andere Locations oder Konzerte "besser"
gewesen sein - dieses "erste Mal" unmittelbar in Bühnennähe, noch total unvorbereitet
auf den gleich einbrechenden Gefühlssturm, hat emotional immer die stärkste Wirkung!
Wenn der magische DM-Mix aus vorantreibendem Livesound, umwerfend intensiver
Performance und unterstützender Farbflashs noch ganz neu ist... Insgesamt kann ich
mich an nicht mehr viel erinnern, ich war die ganze Zeit nur offene Sinne und Erleben
pur, voll im Jetzt, das Konzert ist wie ein Sturm über mich hinweggebrandet! Es hat mich
zwar total erschüttert, ist aber kaum hängen geblieben, sondern einfach mit enormer
Wucht durch mich hindurchgeflossen oder besser -gedonnert. Mehrmals hatte ich sogar
Aussetzer beim Mitsingen, weil ich so sehr nach außen hin auf das Erleben ausgerichtet
war, dass der Blick nach innen auf meine Text-Festplatte streckenweise nicht funktioniert
hat, total benebelt vom Rausch... unglaublich! Am deutlichsten sind mir die euphorische
Bombenstimmung, die energiegeladene Performance des Herrn Gahan, das beglückende
Bad in der Massen-Begeisterung in Erinnerung geblieben, das Ausflippen und freudige
Mitgerissenwerden. Und natürlich die Momente, als ich Dave in Fleisch und Blut in 1,5 m
Entfernung vor mir hatte! Seine Bewegungen, seine geilen Tattoos in Echtfarbe vor der
Nase, seine enorme Ausstrahlung und sein Charisma verdichtet gegenständlich, fast bis
zum Anfassen, jeden klaren Gedanken aus dem Kopf fegend... absolut unvergesslich!
Wunderschön auch "Goodnight Lovers" am Ende, ein schöner gefühlvoller Abschluss des
unglaublich aufwühlenden Abends, mit unseren beiden Lieblingen direkt vor mir, rührend
vereint in diesem minimalistischen Duett, jede Mimik beim Singen im Detail erkennbar...
Ich habe hinterher 20 cm über der Erde geschwebt, es hat eine Woche gedauert, bis ich
aus den abgehobenen Sphären wieder auf den Boden gekommen bin und die schräge
Realität des Arbeitsalltags wieder auf die Reihe gekriegt habe... Dave, Mart, Fletch,
Christian und Peter, ich danke euch für dieses Geschenk!

von Shoy 2007


 

Shoy schreibt über das Konzert in Düsseldorf am 21.01.06 in der AOL-Arena


Die erschreckend massive Warteschlange, die sich wie ein Lindwurm Richtung Arena
wälzte, war Dank unkompliziertem Durchwinken an der Kontrolle überraschend schnell
Vergangenheit. Das anschließende Gerenne der Fans zu den Eingängen wirkte schon
fast hysterisch, eine Frau schlug sogar lang hin, Ergebnis ein blutig geschrammtes Bein!
Wegen nicht vorhandener Garderobe (Kerbe!) war das Körperfeeling diesmal weniger
unbeschwert. Mindestens 10 Kilo Winterbekleidung um die Hüften geschlungen erhöhten
leider den Reibungswiderstand zu den Nachbarn und machten beim Tanzen und Hüpfen
unangenehm die Gesetze der Schwerkraft deutlich. Auf den fernen Rängen kam kaum
eine anständige LaOla zustande, optimistische Startversuche blieben meist auf halbem
Wege stecken, pfui! Für eine befriedigende Akustik war das Stadion zu groß, der Sound
zwar ordentlich aufgedreht, aber viel zu matschig, selbst vorne in der wieder dritten Reihe
vorm Steg - sooo geiler Platz! Ich hatte wieder nur nette und unkomplizierte Mitmenschen
um mich herum, wie schön! Der Rest war ähnlich dem Hamburg-Konzi, nur etwas weniger
intensiv, weil schon bekannt, es geht eben nichts über das erste Nahkonzert! Die Stimmung
beim Publikum vor der Bühne und auch bei der Band war super und das gemeinschaftliche
Ausrasten hat wieder irre Spaß gemacht. Dies ekstatische Eins-Sein mit den anderen Fans,
ungeachtet aller sonstiger Unverträglichkeiten und Unterschiede und das Verschmelzen als
eine einzige berauschte amorphe Masse, das hat schon was! Depeche haben auch an dem
Abend wieder eine erstklassige und routinierte Vorstellung abgeliefert und ich hab mich bei
dieser beeindruckenden Vorstellung von positiver Energie gefragt, wie man das bloß über
Monate hinweg durchhält, ohne die Lust zu verlieren, wie man es schafft, mit immer wieder
möglichst hohem Stimmungspegel auf die Bühne zu gehen. Okay, da gibt es die geile Musik
und die Begeisterung und Liebe der Fans, die zur Bühne hochbranden, aber trotzdem...
Bewundernswert, diese Leistung, ich ziehe den Hut!


Von Shoy 2006

 

Shoy über das Berlinkonzert am 12.07.06, Waldbühne


Und dann kam Berlin... Oh Mann, die Waldbühne, dazu muss ich wohl nicht viel sagen.
Diesmal stand ich nach langem Warten bei mörderischer Hitze in der 12. Reihe vor der
Bühne - nicht nah genug, aber schon okay und vor allem wieder schön mittendrin in der
abgehobenen Begeisterungs-Blase der Hardcore-Fans... Die Stimmung an dem Abend
war irre euphorisch, bei Band und Publikum hochgeschaukelt durch die räumliche Nähe
zueinander, fast intim in der kleinen Freiluftarena. Ganz deutlich war, dass besonders
Dave sichtbar seinen Spaß daran hatte, die Reaktionen von uns Fans selbst auf den
Rängen durch die Wohnzimmer-Athmosphäre ganz nah und bei Tageslicht zu erleben,
und er hat darauf klasse aufgedreht reagiert... Fast ausnahmslos alle sind diesmal super
mitgegangen, die ganze Waldbühne war ein kochender Stimmungskessel, war das toll!
Das hat mich über die kleine Enttäuschung hinweggetröstet, dass ausgerechnet an dem
Abend "Nothing's Impossible", "It Doesn't Matter Two" und "Photographic" von der Setlist
gestrichen waren, ich hatte mich auf die drei Songs so gefreut! Das Schönste an diesem
Konzert war die Superstimmung - zu erleben, wie sehr unsere irre Begeisterung Dave
und die Band wirklich gefreut und sie trotz x-tem Auftritt zu leidenschaftlicher Performance
hochgepusht hat, in direktem Kontakt zu uns und vom Gefühl her wie ein Auftritt persönlich
nur für uns Anwesende. Über dem ganzen Konzi schwebte eine tolle Athmosphäre von
Verbundenheit und Liebe, die auf beiden Seiten durch das Wissen verstärkt wurde, dass
es fast das Abschiedskonzert der Tour war, danach standen nur noch Berlin am nächsten
Abend, Leipzig und zwei Auslandsauftritte auf dem Tourplan. Für die meisten von uns war
es also das letzte Konzert der Tour, ohne Gewissheit, wann und ob überhaupt das nächste
stattfinden würde... Es war wie eine besonders exzessiv gefeierte letzte Party vorm danach
drohenden Entzug, und das hat die Gefühle noch gesteigert. Mir war die ganze Zeit über
bewusst, dass es danach kein "noch mehr" geben würde, ich habe fast verzweifelt gefeiert
und alles besonders intensiv in mich aufgesogen. Der Höhepunkt für mich war dann der
letzte Song "Never Let Me Down Again"... Boah, was hatte ich Gänsehaut! Der Moment, als
das Armewedeln losging, das neben der üblichen Song-Zelebration auch wie ein großes
Abschiedswinken an die Band war, hat mir die Tränen in die Augen getrieben. Das waren
vorerst die unwiderruflich letzten Momente mit Depeche Mode! Puh, das hat geschmerzt...
Ein wunderbarer Nebeneffekt an dem heißen Tag war, dass fast alle etwas Kurzärmeliges
an hatten und die einheitlich beige Farbe der wedelnden nackten Arme über das ganze
Amphitheater hinweg hat tatsächlich die Illusion eines stürmisch wehenden Kornfeldes
erzeugt, es war irre! Das war ein sooo magischer Moment, schmerzvoll und berauschend
zugleich, dadurch besonders intensiv und mir unvergesslich... Und ich bin sicher, dass
auch DM das Besondere dieses Augenblicks gespürt haben, weil es die Waldbühne wie
eine Wolke eingehüllt hat. Überhaupt ist dieses tief in den Boden eingelassene steinerne
Amphitheater, das oben rundum von Bäumen gesäumt ist wie eine druidische Lichtung
in einem Wald, ein wunderbarer Ort zum zelebrieren dieser Art von erhabener Messe.
Ich danke Depeche Mode auch für dieses unvergessliche Erlebnis, für das Geschenk
großartiger Gefühle von Rausch, Glück, Liebe und Dankbarkeit! See you next time...


Von Shoy

 

 

 



von Manu 2007

Im Hintergrund läuft gerade Kingdom, es hat also funktioniert – vielen Dank
für dieses Geschenk. Ich habe es nun schon ein paar Mal gehört und mit
jedem Mal erscheint mir das Lied weicher und gefühlvoller. Beim
ersten Hören dachte ich zunächst huch, das ist ja ganz schön kantig und
fast schon aggressiv...
Beim Lesen Deiner Zeilen musste ich an der Stelle mit Deinem Lieblings –
Abendprogramm grinsen, denn ich kenne das nur zu gut. Ab und zu
fahren meine 3 Männer über´s WE zu meiner Schwiegermutter und
dann mache ich nämlich genau das Gleiche; regungslos auf dem Sofa
lümmeln, DVD in Endlosschleife, guter Rotwein dazu und träumen,
träumen, träumen....
Du fragst mich nach Devotional, dazu möchte ich Dir folgendes erzählen:
In meinen Teenager-Jahren , das war Mitte der 80er, bin ich sehr gerne tanzen
gegangen und die damaligen dm-Hits eigneten sich natürlich
hervorragend dazu. Ich liebte diese Musik, konnte aber mit den Jungs
von dm nichts anfangen, einzig Allen fand ich noch ganz hübsch. Aber
die anderen mit ihren merkwürdigen Leder-Outfits, den Frisuren – nee.
Ich stamme aus der ollen DDR ( Gera) und da tat man ja fast schon was
verbotenes, wenn man sich wie ein echter dm-Fan kleidete und ich war
doch noch so rein und weiß....
So mit ca. 17 Jahren ging dann meine U2-Phase los, es hatte mich schwer
erwischt, Bono war damals mit seinen langen Haaren mein Gott, mein
Jungs- Beuteschema schlechthin ( und der Alptraum meines Vaters:
langhaarige Jungs...) Für mich gab es nur noch U2 und das hielt sich ganz
konsequent bis zu der Zeit, als sie anfingen mit popmart und so was.
Nun gut. Dennoch hörte ich sehr gerne auch dm, mehr aber nicht, hatte
auch kein richtiges Bild mehr von ihnen.
Auch mein Mann hörte gerne diese Musik, sogar noch intensiver als ich, er
liebte Personal Jesus. Zu seinem 39. Geburtstag ( 2002 ) kam gerade die
Paris-DVD raus, also genau das richtige Geschenk für ihn. Aber als ich mir
diese DVD das erste Mal ansah, blieb mir die Luft weg und ich war
verzaubert, ich konnte nicht fassen, was ich da sah – was für ein Mann,
was für eine live- Stimme und was für Bewegungen!!!!!....Seit dem ist es
um mich geschehen und ich habe meine wahre Musik-Liebe gefunden.
Seit dem sauge ich alles auf, was mit dm und vor allem Dave zu tun hat.
Noch habe ich nicht alle DVD´s oder CD´s, aber ich rüste nach. Die erste
Solo-Zeit von Dave habe ich völlig verpennt, was mich im Nachhinein
ärgert. Wenigstens habe ich Paper Monster zu Hause stehen, ich mag sie
sehr, es ist meine Entspannungs- CD, die ich aber z.B. nicht beim Auto
fahren hören mag, da passt sie nicht hin. Auch hatte mir die cd nicht von
Anfang an gefallen, das kam erst nach und nach.

Letztes Jahr war ich dann endlich auf 2 Konzerten ( Frankfurt, Leipzig)
und es war gigantisch. Vor allem Leipzig, ich verbrachte in Leipzig die
intensivste Zeit meines Lebens, ich hatte dort Sport studiert, viele
Menschen kennen gelernt, viel das Leben genossen usw. Und dann in
meiner Lieblingsstadt meine Lieblingsband....Ich stand recht nahe an der
Bühne und spürte wirklich diese Wucht an Energie, die von Dave
ausging, Dir kann ich so was ja erzählen, Du weißt, was ich meine. Das
war so ein Energie –Aufsaugen... ich lief dann noch die halbe Nacht
barfuss kreuz und quer durch Leipzig, weil ich überhaupt nicht zur Ruhe kam.
Ich habe Devotional nicht zu Hause, weil ich Dave´s Anblick zu dieser Zeit
nicht ertragen kann. Aber ich liebe die Songs aus dieser Zeit, vielleicht,
weil ich ja eigentlich eher aus der Rock-Ecke komme. Und aus dieser Zeit
stammt ja auch mein absoluter Lieblingssong: In Your Room ! Dieses Lied
läuft in meinem Auto ewig und laut, wenn ich allein unterwegs bin...

von Manu 2007

Lieblingsbild von Manu
Dave in Leibzig


 


 

Ganz lieben Gruß von Depechemaus Kerstin

Ich habe hier in Internet leider kaum Kontakt zu Depeche Mode Fans.
Seit 25 Jahren hat mich die Liebe zu Depeche Mode fest im Griff.
Ich war im letzten Jahr das erste Mal auf ein Livekonzert hier in Leipzig.
Die Excitertour konnte ich leider nun im Krankenhaus verfolgen, da ich einen
schweren Unfall hatte und kämpfen mußte um wieder gesund zu werden.
Ein lieber Freund, hat mich immer auf den laufenden gehalten.

Als ich auf dem Konzert war, habe mich mir sofort in der ersten Reihe
einen Platz gesichert. Als Dave, Martin und Andy auf die Bühne kamen.. .
ich konnt es gar nicht glauben, das sie wirklich vor mir stehen.
Ich war völlig hin und weg........
Meine Liebe zu Depeche Mode zieht sich durch alle Bereiche meines Lebens....
mein Auto..grins man kann es nicht übersehen das es einen Fan
von Depeche Mode gehört...riesen Aufkleber quer über die Motorhaube....
Bild von unseren Jungs auf dem Amaturenbrett und natürlich einen
Mister Feathersam Innenspiegel.


Durch einen Freund wußte ich in welchen Hotel Depeche Mode in
Leipzig übernachten. Dessen Frau arbeitet dort und sie hat es mir
ermöglicht, einen Blick auf unsere Jungs zu erhaschen.
Es war für mich, als wäre für einen kurzen Moment die Zeit stehen geblieben.
Ich hatte zwar nicht die Möglichkeit ein Wort mit ihnen zu wechseln,
aber dieser Moment war für mich etwas ganz besonders... das werd ich nie vergessen.
Ich würde mich echt freuen, wenn wir in Kontakt bleiben würden.
Ich hatte schon viel Kontakt über Internet zu Fans von Depeche Mode.. .
aber leider kam dann nach der zweiten Mail keine Antwort mehr.
Ich wünsche Dir einen Guten Rutsch in neue Jahr.

Ganz lieben Gruß von Depechemaus Kerstin im Dezember 2007

Nick schreibt am 2.1.2008


Zu Depeche Mode bin ich über einen alten Freund damals gekommen.
Er hatte sich die Music for the Masses gekauft. Ich besaß noch keine
CD von DM, geschweige MC von DM, auch nicht von einer anderen Gruppe.
Er hat mir die CD „Music for the Masses“ vorgespielt und ich fand sie ganz toll.
Als ich meinen ersten CD-Spieler hatte, habe ich mir als erstes diese CD von
DM gekauft. Zufälligerweise war ich in dem Jahr, wo ich mir die CD gekauft hatte
bei einer Taufe von der Cousine einer guten Klassenkameradin eingeladen.
Diese Cousine hatte wiederum Verwandte, die wirkliche ansolute Fans von DM waren ,
so kam es, dass ich mit ihnen zum DM - Konzert "Songs of Faith and Devotion „gegangen bin.
Der Massenansturm von den Fans mit all ihrer Lederkluft hat mir schon imponiert.
Das Konzert (mein Allererstes von und mit DM ) war so überzeugend, dass ich mir
vorgenommen hatte, die anderen Konzerte von Ihnen auch zu besuchen,
wenn es wieder welche geben würde. Leider haben mich die nachfolgenden
Konzerte sehr enttäuscht, weil sie ohne Leidenschaft gespielt wurden.
Mir schien, Dave hätte das Feuer verloren und die Gruppe den Zusammenhalt.
Da ich kaum Englisch verstehe, habe ich bisher immer nur auf Gefühl Musik gehört.
Die Musik von DM hat mich innerlich sehr berührt, da sie Tiefe hat.
Allerdings sind die neuesten Werke vom musikalischen, klanglichen Faktor
gewöhnungsbedürftig. Jetzt wo ich mir mehr Mühe mache,auch
die Texte zu verstehen, fühle ich mich mit DM noch mehr verbunden,
wobei ich noch nie so ein fanatischer Fan für irgend Etwas war.

von Nick 2008

 



mcBine schreibt über Depeche Mode am 20.12.2007

DM-Fan bin ich eigentlich schon lange, in meinen Teeny-Zeiten mochte
ich die Jungs schon immer gern hören. Doch meine Schwärmereien für
Stars gingen nie über das obligtorische Poster oder Platten hinaus
(wohl auch wegen Geldmangel als Teeny). "Black Celebration"
habe ich mir damals gekauft und alle paar Jahre taucht diese LP
wieder aus der Versenkung auf.
Ich liebe sie, nur leider macht's mein Plattenspieler nicht mehr wirklich.
So und dann passierten viele Dinge im Leben, die meinen Fankult wie
Dornröschen schlafen legten. Nur "Enjoy the Silence" spukte in den
vergangenen Jahren immer mal wieder bei mir herum und "Precious",
mal auf Bravo-Hits-CD oder im Radio oder auf der PS2-Singstar (ich bin
Singstar!!!) u.s.w. Die besten Remixe von 2004 auf CD habe ich auch,
hörte ich aber nur ab und zu.
"Dornröschen" wurde genau am 15.10.2007 aus seinem Schlaf geweckt.
RTL sendete an diesem Abend die Chartshow und ich war hin und weg.
Die ganzen 80-iger tauchten wieder auf und die tolle Musik, die wir alle
damals ständig gehört hatten und DM tauchte in der Sendung auf.
Ich sah die Bilder von der letzten Tour und peng, die Sucht nach der
Musik war wieder erweckt. Ich habe mir die Sendung übrigens in
sämtlichen Wiederholungen nochmals angesehen. Dann wurde erstmal eine
DVD von DM zur Tour gekauft, obwohl einige Kritiker ja abrieten.
Ich kann nur sagen, es war die beste Entscheidung, das Teil zu kaufen
und nun höre und sehe ich die "Jungs" jeden Tag. Die DVD hat bestimmt
schon ne Rille.
Meine Musiksammlung habe ich inzwischen aufgestockt und zur Zeit lese
ich noch "Enthüllt". Die Info über Martin und seinem
Austauschschülerdasein
in Erfde. Da klingelte es bei mir. Ich ging zu der Zeit ja auch noch zur Schule.
Ich glaube, mich vage an einen Artikel bei uns in der Landeszeitung zu erinnern.
Boah und wie habe ich mich geärgert, im letzten Jahr nicht auf einem
Konzert gewesen zu sein. Mein Chef hatte uns Robbie Williams Karten geschenkt.
Wir Mädels aus dem Büro waren alle bei Euch in Hamburg
und haben Robbie gefeiert und im Nachhinein muß ich sagen, wäre ich doch nur bei
DM in Berlin gewesen.
Sehr schnell wurde ich dann jetzt auch zur Daveinistin, seine Stimme ist so genial,
bei TV-Total hat er doch kurz "People are People" gesungen. Da ist etwas in der Stimme,
das mich schmelzen läßt. Daneben beherrscht er einen klasse Hüftschwung :-))
und sieht auch noch für meinen Geschmack ziemlich gut aus. Tja und gestern
habe ich in meiner Musiktruhe gewühlt und festgestellt, daß ich "Dirty Sticky Floors"
auch in meinem Fundus habe. Hourglass finde ich toll. Obwohl ich erst gezögert hatte,
die CD zu kaufen, da ich auch schon CD's gekauft habe, auf denen ich nur 1 oder 2
Lieder mochte. Hier mag ich alle, bei Paper Monsters überlege ich noch,
schauen wir mal.

Ich sauge die Infos von DM und Dave Gahan im Moment auf wie Zewa-Deluxe.
Daß ich mit 38 Jahren wieder den Tenny-Status erreichen würde, hätte ich vor einem
Jahr bestimmt nicht gedacht.


von mcBine


wundervolles Zitat von Playingfletch :

„ Es ist jedesmal wie eine heilige Messe,
wenn ein Konzert stattfindet.
Ich bin nicht gläubig, aber so muss es sich anfühlen “




Playingfletch schreibt im Oktober 2007


Ja, also mit Mart das ist wie ein roter Faden in meinem Leben. Als ich begann mich für DM
zu interessieren, war das nicht so einfach, da ich im anderen Teil Deutschlands
geboren war, kann ich Dir sagen, dass jeder noch so kleine Fetzen Musik oder
Zeitungsartikel eine Rarität waren. Aber ich will nicht von früher erzählen, ich wusste
damals noch gar nicht, dass es DM sind, auf die ich so stehe. Meine Kumpels hörten
Modern Talking und so Zeugs.
Ich merkte schon bald, dass ich eine Verbundenheit zu den damals noch.
sehr metallischen Klängen spürte. Es entwickelte sich ein Lebensgefühl daraus.
Als ich DM das erste mal sehen konnte ( im Fernsehen) fühlte ich mich sofort zu
Mart hingezogen. Das hat aber null mit meiner sexuellen Ausrichtung zu tun,
wie evtl. bei einigen Anderen. Es ging und geht mir um seine Musik und seine schier
unendliche Fähigkeit, Texte zu schreiben. Aber ich mag alle Bandmitglieder,
besonders Fletch. Der Sohn meines besten Freundes denkt immer ich sei Fletch,
da es wohl ein paar Ähnlichkeiten gibt. Ist doch irre, oder?
Eigentlich wäre ich ja lieber Mart ähnlich … Mir ist aber schon bewusst,
dass es die drei nur einmal auf der Welt gibt. Wenn man Alles kopieren kann,
aber Depeche Mode nicht! Mein erstes Konzert war 1993 in Leipzig,
es folgte Frankfurt und München. Die Gefühle die ich dort hatte, waren mit nichts zu vergleichen.
Das ist bis heute so. Nur wenige Dinge nutzen sich so wenig ab, finde ich.
Es ist für diejenigen schwer nachvollziehbar, die sich nicht für Musik interessieren.
Wenn ich "Home" höre bekomme ich auch bei 30 C Gänsehaut. Vor zehn Jahren dachte
ich nicht, dass ich immer noch auf DM Partys gehe, okay, es sind nur noch so 4 bis 5 im
Jahr, aber immerhin. Ich bin jetzt 38 Jahre und. stehe voll im Leben wie man so sagt
und trotzdem fühle ich mich immer junggeblieben, Dank DM.
Es ist auch interessant zu sehen, wie viele junge Menschen zu den Partys kommen
und Spaß haben, ich bin dort immer mit der „Dienstälteste“. Ich muss aber auch sagen,
das Alan Wilder ein Held für mich ist. Ich habe alle seine Alben, und seine Musik ist.
auf ihre Art genauso einmalig und inspirierend wie die von Mart. Alan ist halt ein
Perfektionist. Ich bin ein Mensch der alles Durchschnittliche und Gewöhnliche ablehnt.
Ich mag Perfektion. Ich versuche Dinge immer anders zu sehen und quer zu denken.
Ich glaube das muss man auch, um die Texte von DM zu verstehen.
Es ist niemand zu mir gekommen und hat gesagt: "Das ist „Depeche Mode" Ich habe
sie gehört und die Musik wie ein Droge in mich aufgesogen. Es ist jedesmal wie eine
heilige Messe wenn ein Konzert stattfindet. Ich bin nicht gläubig und kann deshalb
viele Dinge, welche mit Glaube zu tun haben, nicht beurteilen. Aber so muss es sich
anfühlen. Ich versuche ständig und in allen Lebenslagen Depeche Mode mit
einfließen zu lassen. Und wenn es die Rückseite meiner Visitenkarte ist, da steht geschrieben:
"Words are meaningless and vorgettable"
Manchmal denke ich, es ist zu fanatisch, aber ich glaube ich brauche das. Okay so weit
erst mal, es ist spät und meine kleine Tochter, sie heißt Jennifer wie die Frau von Dave,
ist bestimmt früh wach und dann möchte ich für sie da sein.
Ach übrigens mein Sohn heißt David ".....


geschrieben von Playingfletch 2007




 


Kannst du ein wenig Liebe spüren?
Träum weiter, träum weiter