TV-Interviews DAVE GAHAN Herbst '07
Übersetzungen von Shoy
Focus Rock, Frankreich


Songs schreiben und komponieren
"Ich notiere mir andauernd Worte, Texte, Gedanken und Gefühle über meinen Tag
oder über was auch immer, deshalb habe ich eine Menge Bücher voll mit dem Zeug.
Manchmal greife ich darauf zurück und schaue dann dort Sachen nach."
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"Ich brauche es, auch ausserhalb von Depeche Mode irgendwie weiterzuwachsen
und mir selbst zu erlauben,
mich auszudrücken, Gefühle und so'n Zeug.
So fing es eben an und heute läuft es für mich immer besser, ich habe
mehr Selbstvertrauen,
was das Songschreiben angeht. Ich verspüre auch mehr
Selbstvertrauen darin, dass ich beide Sachen hinkriege, die gelegentliche Arbeit
mit Depeche Mode und die Arbeit ausserhalb davon... ich fühle mich sehr gut damit.
Es hilft mir, der Zukunft mit mehr Begeisterung entgegenzusehen,
der Möglichkeit,
dass alles Beliebige geschehen kann."
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"Mir ist inzwischen klar: Wenn ich auftauche, habe ich selbst dann,
wenn ich glaube, keine Ideen zu haben, doch immer irgendwelche Sachen,
über die ich etwas erzählen möchte."
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Gern gehörte Musik
"Eine der Platten, die ich in der Zeit während der Arbeit an "Hourglass"
gehört habe, war das Album von Grindermann, das sich für mich sehr
spontan und "im Moment" anfühlt, ich mag die frische Energie des Albums."
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"Dann mag ich auch sehr die neue Platte von Keren Ann, es ist ein wunderbares
Album. Als ich es mir angehört habe, kam eine großartige Athmosphäre rüber,
ich konnte mich wirklich mit den Texten identifizieren, damit, wovon sie singt und
worüber sie schreibt. Es hat sehr schöne Melodien, ist zwar melancholisch, aber
trotzdem erhebend. Das liebe ich an Musik...
dass du das damit machen kannst.
Eine andere Platte, die ich wirklich liebe, ist das White Stripes-Album. Es ist sehr
minimalistisch und hat eine Menge Charakter und Persönlichkeit. Jack White hat so
viel Persönlichkeit in seiner Stimme, er erschafft etwas Visuelles... wenn ich seiner
Stimme lausche, ist es wie eine Art Film, der abläuft. Das Gleiche gilt für Billie Holiday
oder Johnny Cash - für mich ist ihre Musik sehr visuell, ich glaube ihnen.
Das Air-Album "10 000 Hz Legend" ist von Tony Hoffer abgemischt worden, der
auch meine Platte abgemischt hat,
ich mag seine Arbeit. An diesem Album mag ich
in der Tat sehr, dass es wirklich viele elektronische Elemente hat, aber trotzdem
ein sehr lebendiges live-Gefühl hervorbringt."
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Elektronische Musik
"Ich mag elektronische Musik nicht wirklich, wenn sie mich mit Gefühlen
zurücklässt,
die... wenn sie zu eindimensional ist. Ich denke, wenn es sich
um Depeche Mode dreht, oder um meine Arbeit für mich selbst, dann mag ich es,
eine Instrumentierung auszuwählen, die die Athmosphäre unterstützt. Ob es nun
Gitarren, ein Piano oder Synthesiser sind, die Art der Instrumentierung interessiert
mich nicht wirklich, es ist alles nur ein Mittel, um die richtige Athmosphäre für
den Song entstehen zu lassen."
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"Ich denke, als ich "Paper Monsters" gemacht habe, wollte ich in Bereichen
experimentieren, in denen ich vorher noch nicht gewesen war, wie z.B. das
Spielen von mehr akustischen Instrumenten und eine Menge mehr Live-Auftritte
innerhalb des Studios. Ganz sicher wollte ich davon wegkommen, bei der Arbeit
am Album nur auf den Computer zu starren und viel Zeit damit zu verbringen,
irgendetwas aus dem Nichts heraus zu kreieren, was sehr zeitaufwendig
sein kann. Manchmal denke ich, dass die besten Dinge, die sich ereignen,
auf eine sehr menschliche Art geschehen. Dann kannst du die Elektronik
dazu benutzen, die Idee interessanter zu machen, um dich so der Sache quasi
filmisch und athmosphärisch anzunähern. Und zwar, indem du Geräusche und
Sounds manipulierst, die ja oft durch Fehler entstehen,
durch Perform-Versuche
oder durch den Versuch, Gitarre zu spielen, oder wenn man probiert, Töne am
Klavier zu finden. Ich mag die Idee,
diese Sounds dann mit Synthesisern oder
Amplifiern zu manipulieren... oder Gitarreneffekte. Ich mag diese Vorstellung...
das gilt auch für die Drums, ich mag die Idee..."
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Kingdom
"Ich denke, der Song handelt von... Wieder einmal hinterfrage ich mich selbst,
meinen Glauben. Glaube ich an Gott, gibt es einen Gott und wenn ja, schämt er
sich für uns? Wo ist mein Platz, wie kann ich mich in mein Leben einpassen,
ohne Angst zu haben? Wovor habe ich Angst? Ich weiß es nicht...
All diese Fragen stelle ich mir."
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"Kingdom" handelt von der Vorstellung, der Idee, dass dieser Ort (das Königreich)
genau hier ist, er ist die ganze Zeit mit uns. Aber ich entscheide oftmals, ihn nicht
wahr zu nehmen, ziehe es vor, mir meinen eigenen Willen zurück zu geben und
Verantwortung zu tragen. Und dann ende ich immer damit, dass ich mich alleine
und enttäuscht fühle. Mit dem Älterwerden lerne ich, dass ich für alles,
was mir in meinem Leben begegnet, was tun muss, ich muss darauf zu gehen,
darf keine Angst haben. Dann werden mir Chancen geschenkt, die ich einfach
wahrnehmen kann, ich selbst muss dafür gar nichts tun. Ich sage mir oft selbst,
du musst dieses oder jenes tun, aber das ist eine Lüge, die ich mir selber erzähle.
Für mich zählt es, dem Glauben zu vertrauen, dass ich der sein kann, der ich bin
und damit anzufangen, mich weniger selbst zu verurteilen... für das Leben,
für die Drehungen und Verrenkungen, die es erfordert. Es geht darum,
wie du mit den Dingen im Leben umgehst. Es geht nicht darum, was du besitzen
könntest oder woran du behaftet bist. Es geht darum, wie du dich verhälst,
wie du Menschen behandelst. Weißt du, man lernt aus all diesen Lügen-Fehlern.
Ich finde, meine Frau ist sehr tapfer, mit mir zusammen zu sein. Sie muss mit
mir eine Menge Sachen ertragen und wir haben eine Beziehung, die sehr
ehrlich ist... nicht immer nur wunderbar, genau wie das Leben auch."
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"Beim Video hat Jaron Albertine Regie geführt. Er hatte die Idee, das Königreich
darzustellen, das hier existiert... möglicherweise das Durchgehen durch eine Art Tür,
das Eingehen des Risikos, vorwärts zu gehen und das Durchschreiten der Tür, vor
der man Angst hat. Es zieht dich jedoch zu diesem Licht hin, das so anders ist,
du hast darüber keine Kontrolle.
Es ist nicht bewertend oder beurteilend, es ist ein
schöner Ort... Jaron kreierte diese Welt im Wald, mit den ganzen Bäumen und
der Natur, die wunderschön mit Neonlichtern in unterschiedlichen Farben beleuchtet
waren. Visuell gesehen ist es sehr schön."
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Lieblings-Videoclips
"Ich finde "Suffer Well" sehr gut, weil es wirklich witzig ist. Es war eine
ziemliche Herausforderung, es zu machen. Der Song handelt davon, dass man
manchmal tief in etwas drin steckt, von dem man glaubt, dass es nichts als
Leiden ist. Daran wächst man und lernt etwas über sich selbst. Manchmal ist es
echt schwierig,
wenn man wirklich wachsen möchte und vor Jahren, als ich mich
über das Leben beschwert habe, sagte einmal ein Freund ganz ruhig zu mir:
"David, leide gut!" und ich war so wütend darüber! Aber Jahre später macht das
viel Sinn. Ich finde auch,
dass Anton eine Menge großartiger Videos gemacht hat,
"Walking In My Shoes" ist davon eins meiner Lieblingsvideos, es ist sehr schön."
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AOL, Spinner Studio, NY

Vor kurzem kam dein neues Album "Hourglass" raus und ist fantastisch
angekommen, gratuliere! Es ist klar,
dass Verehrung nichts Neues für dich ist,
du bekommst sie schon seit Jahrzehnten für deine Arbeit mit Depeche Mode.
Ist es diesmal etwas anderes, weil es dein eigenes Soloalbum ist, bedeutet
es deshalb etwas Besonderes für dich?
"Es immer gut, zu spüren, dass die Menschen auf das, was man getan hat, reagieren,
ob es nun Depeche Mode ist oder ein Soloprojekt. Aber dieses Album war ein bisschen
anders als die letzten Platten,
die ich gemacht habe... sogar anders als mein vorheriges
eigenes Soloalbum oder das letzte Depeche-Album. Christian Eigner, Andrew Phillpott
und ich haben es in meinem kleinen Studio in New York geschrieben, aufgenommen
und produziert. Es war sehr intim und alles passierte fast zufällig.
Wir hatten es nicht
darauf angelegt, eine Platte zu machen, aber nach ein paar Wochen erkannten wir,
dass es eine Art Thema und Grundgefühl im Schreiben und Aufnehmen gab."

Nachdem du so lange für Depeche Mode aufgetreten bist, ist es erst relativ
kurz her, dass du angefangen hast, dein eigenes Solomaterial aufzunehmen.
Was war die Inspiration dafür?
"Meine Inspiration war, als Musiker und Künstler zu wachsen. Ich brauchte es,
aus der Sicherheitszone herauszutreten, was Depeche Mode ja war und
etwas für mich selbst zu machen. Das führte zu großem Erfolg und
hat wirklich sehr viel Spaß gemacht."

Musikalisch gesehen ist die Qualität deiner Soloarbeit in vieler Hinsicht
ähnlich zu der von Depeche Mode.
Aber ermöglicht dir die Arbeit als
Solokünstler, dich auf eine Art auszudrücken, auf die du dich mit Depeche Mode
nicht ausdrücken kannst, d.h. mit dieser Art Fokus auf die Platte?
"Diese Platte war in der Hinsicht definitiv freier. Aber ich denke, es begann
tatsächlich schon während der Arbeit zu "Playing The Angel". Ich habe eine Menge
bei der Herstellung des Albums gelernt und einige Songs, die Christian, Andrew
und ich geschrieben und als Demo aufgenommen hatten,
waren dann auch auf
der Platte. Deshalb denke ich, dass ich schon dadurch mehr Selbstvertrauen
bekam und mehr in der "Familie Depeche Mode" akzeptiert wurde."

Im letzten Jahr hat Depeche Mode eine Menge Platten remastert und
veröffentlicht, von "Speak & Spell" bis "Exciter"
und es gibt viele Interviews,
in denen ihr in der Zeit zurückgeht. Was war für dich die angenehmste Zeit,
um darauf zurückzublicken?
"Naja... ich war wirklich gezwungen, mir ein paar dieser Platten anzuhören,
normalerweise höre ich mir nichts von der Musik an, wenn wir eine Platte erstmal
beendet haben. Ich habe mir also "Violator" angehört, ich habe mir "Songs Of
Faith And Devotion" angehört und ich habe mir "Black Celebration" angehört,
die ich sehr mochte. "Violator" ist ein sehr geschlossen klingendes Album,
ich kann jetzt sehen, warum uns diese Platte an eine neue Position brachte.
Wir haben mit Blues und Gospel experimentiert und alles mit Elektronik
abgemischt und das war eine interessante Kombination. Was für mich allerdings
interessanter war als alles andere, waren die DVD's, das Filmmaterial
von uns,
wie wir zusammen aufgenommen und gearbeitet haben, als wir ungefähr 19
oder so waren. Manches davon ist entsetzlich,
aber andererseits habe
ich jetzt mit diesen DVD's eine Art Tagebuch mit allem möglichen Zeug,
das ich total vergessen hatte."

Nachdem du jetzt ein bisschen Auszeit hattest und etwas Zeit mit deiner Familie
und deiner Tochter verbracht hast -
hast du irgendwelche Pläne? Was passiert
als nächstes, hast du mit Martin und Fletch über ein neues Depeche-Projekt
gesprochen, oder ist die Zukunft einfach noch total offen für dich?
"Ich habe Fletch neulich in London gesehen, als ich dort etwas Promotion
gemacht habe und Mart und ich reden per E-Mail und so miteinander.
Christian, Andrew und ich werden sicher zusammenkommen, vielleicht
gegen Ende des Jahres, um ein bisschen zu schreiben und uns zu überlegen,
ob es etwas für ein zukünftiges Depeche-Album sein könnte.
Das allerdings
wird eine Weile auf sich warten lassen, ich meine, wir werden wahrscheinlich
nächstes Jahr darüber reden und ich kann mir nicht vorstellen, dass wir
überhaupt vor Ende nächsten Jahres daran arbeiten werden, also wird es
eine Weile hin sein. Die Zukunft sieht für Depeche Mode definitiv gut aus,
Martin hat mir ermutigende Worte zu meinem neuen Album übermittelt.
Ich hatte ihm natürlich ein Exemplar von "Hourglass" geschickt und er hat
mir gesagt, ich solle den Leuten erzählen, das sei seine Platte des Jahres
gewesen, was sehr schön von Martin war.
Er ist gut in der Zeit und deshalb...
ja... wir werden sehen und in der Zwischenzeit ernsthaft schreiben und
dann sehen, was daraus wird."


Community, Italien

Dave, dies ist deine zweite Soloerfahrung. Wo ist der Ursprung dieses Albums
nach "Paper Monsters" und wie ist es zusammen mit deinen Partnern entstanden?
"Wir haben sehr unterschiedlich zu damals gearbeitet. Ich denke... Nach dem
letzten Album, das ich mit Depeche Mode gemacht habe, habe ich mit Christian
Eigner und Andrew Phillpott gearbeitet und an Songs für dieses Album
geschrieben. Wir haben uns nur zum Schreiben von ein paar neuen Songs
zusammen gesetzt und haben ziemlich schnell nach ein paar Wochen gemerkt,
dass wir eine neue Platte machen. Das ganze Album war nach acht Wochen
fertig! Wir haben es sehr sporadisch geschrieben, aufgenommen und produziert."

Dieses Album ist elektronischer als das Vorherige, richtig?
"Ja, ich denke, dass wir musikalisch gesehen schon mit mehr Elektronik
gearbeitet haben. Ich meine, wir haben alles aufgenommen... Christian spielte
Drums, Andrew spielte etwas Bass und ein Freund, der noch dazu kam, spielte
Gitarre. Aber dann haben wir die Sounds so verarbeitet, dass sie sehr viel mehr
elektronischer wurden. Ich denke, es kommt näher an die Art heran,
wie das
Depeche Mode-Album gemacht wurde: Ein Mix aus live spielen und danach
elektronischem Manipulieren der Athmosphäre."

In ein paar Sekunden werden wir das Video zu "Kingdom" sehen.
Wo liegt für dich das Königreich, was ist das perfekte Königreich für dich?
"Ich glaube... Ich habe herausgefunden, dass es genau dort ist, wo man sich
gerade befindet... wirklich! Ich habe lange Zeit damit verbracht zu glauben, dass
du irgendwann endlich irgendwo ankommst,
wenn du viele Jahre lang gearbeitet
hast, dass du irgendwie einen Punkt erreichst, an dem du zufrieden bist. Aber ich
habe festgestellt, dass das nicht passiert und das ist eine gute Sache. Es ist so:
Je mehr ich herausfinde,
dass ich "es" nicht im Aussen finden werde, desto mehr
ist es etwas in mir. Ich glaube an das Leben. Es ist zu stark für mich, um dagegen
ankämpfen zu können."

Wann und insbesondere wie kommst du in Schreib-Stimmung?
"Ich denke, es hat mich schon lange begleitet. Dinge geschehen, wenn sie
geschehen sollen, das habe ich in meinem Leben mehr und mehr festgestellt.
Je mehr ich riskiere etwas auszuprobieren, von dem ich zuerst denke, dass
es schwierig sein könnte, vor dem ich Angst habe, desto mehr dieser
erstaunlichen Dinge passieren."

Bedeutet der Titel "Hourglass", dass du dich wegen der ablaufenden Zeit sorgst,
oder dich davon herausgefordert fühlst?
"Ja... "Hourglass" ist Teil einer Textzeile aus dem Song "Endless", der sich auf
dem Album befindet, und dieser Song handelt davon, still und ruhig zu sein, zu
versuchen, still und ruhig zu sein. Ich denke,
dass ist eine Art Thema auf dem
Album. Das Coole an einem Stundenglas ist, du kannst es umdrehen und die
Zeit fängt von vorne an.
Ich sehe immer, wie es (der Sand) herausläuft und die
Uhr leerer wird, und während der Arbeit am Album wurde mir klar, dass man
die Sanduhr einfach umdrehen kann."

Du hast mal gesagt, dass du dich manchmal fühlst, als würdest du gegen die
Zeit anrennen - ist das wahr?
"Ja... ich meine... Ich möchte so viele kreative Sachen wie möglich machen, und
manchmal habe ich das Gefühl, als würde die Zeit ablaufen. Naja, ich kann sie
nicht schlagen, ich weiß,
dass ich zeitlich nicht dem einen Schritt voraus sein kann,
wo ich sein soll, und ich kann nicht in der Vergangenheit leben. Dann verpasse
ich, was sich dazwischen abspielt. Die Vergangenheit ist toll, es sind zusammen
mit Depeche Mode fantastische Sachen passiert und werden hoffentlich auch
weiterhin geschehen. Aber mich an einer Stelle zu befinden, an der ich Arbeit
verrichte, die "im Moment" stattfindet,
scheint sich als sehr inspirierend für mich
herausgestellt zu haben."

Wirst du für eine Tour nach Italien zurück kommen?
"Ich habe im Moment noch keine Pläne für eine Tour. Aber ich schließe es
nicht aus, ab irgendeinem Punkt wird vielleicht was geschehen. Ich könnte
mir vorstellen, noch mal für ein bisschen Promotion
zurück zu kommen, aber
im Moment genieße ich es einfach, dass ich das Album fertig gestellt habe."

