zurück zur Startseite
zurück zu Neuigkeiten/Links

Heidi schreibt nach dem „Wochenende für die Sinne“ in Berlin am 9.1.2010
Nach dem letzten Wochenende der Sinne kann ich nur noch sagen: „Was hat Depeche Mode nur aus mir gemacht?“
Am 09.01.2010 in Berlin in der O2 World Arena war mein dritter Depeche Mode-Konzert-Besuch. Ich kann sagen, ich bin
ein wenig süchtig geworden. Ich habe dieses Konzert in Berlin mit meiner DM-Schwester erleben dürfen. Gefunden
haben wir uns über ihre HP, und durch sie ist meine Geschichte mit DM noch wertvoller geworden. Ein paar Tage vor dem
Konzert hatten wir ein kurzes Treffen, wir kannten uns ja noch nicht, wir haben uns sofort verstanden. Am Abreisetag
trafen wir uns auf den Hauptbahnhof in Hamburg, die Fahrt konnte losgehen. Schneegestöber machte aus der Reise zu DM
ein Abendteuer. Würden wir rechtzeitig ankommen? Dann der Halt Berlin Spandau, nichts ging mehr. Wir mussten mit
der S-Bahn weiter fahren und weil wir uns nicht auskannten, haben wir einfach vertraut, soweit waren wir ja schon mal
gekommen. In der S-Bahn trafen wir andere DM Fans, die schon den ganzen Tag unterwegs waren. Sie wollten
eigentlich fliegen, aber an diesem Tag ging kein Flug mehr von Frankfurt wegen vereister Rollbahnen und Schneegestöber.
Deshalb mussten sie dann zum Bahnhof fahren und den Zug nehmen, sie waren sie schon den ganzen Tag unterwegs, puha.
Endlich, Ostbahnhof, wir hatten noch Zeit zum entspannen. Das Hotel war direkt am Bahnhof, und der Fußmarsch zur
Arena sollte nicht mehr weit sein. Im Hotel haben wir noch weitere Fans getroffen, wir sprachen gleich mit einander.
Natürlich über DM und wo man sitzt. Eine gute Nachricht bekamen wir, Depeche Mode waren schon in Berlin, sie waren
einen Tag vorher eingetroffen. Erleichterung... wir konnten uns nun richtig auf das Konzert freuen.
Eingehakt und glücklich begaben wir uns auf den Weg, der etwas beschwerlich war durch Schnee und Eis, aber wir
wussten ja wofür. In der Arena angekommen fanden wir gleich unsere Plätze mit Super- Sicht auf die Bühne.
„Nitzer Epp“ heizte noch ein, die Stimmung war großartig. Dann in der Pause fingen die DM-Fans an in Stimmung
zu kommen, zu klatschen und die La..Ola.. Wellen lösten sich ab.
Die Gemeinsamkeit der Fans hat mich schon bei meinem ersten Konzertbesuch fasziniert,
davon kann ich nicht genug bekommen.
endlich 21:00 Uhr Depeche Mode-Zeit,
eine nicht auszusprechende Spannung und Freude überkam mich, meine DM-Schwester und ich lagen uns in den Armen.
Bauchkribbeln und ein Super-Glücksgefühl lösten sich ab. Die Arena fing an zu beben, endlich Martin, Andy, Christian und
Peter Gordeno betraten die Bühne.
Dann der Super Gau, Dave mit seiner Schlangenbewegung betrat die Bühne.
Ich war hin und weg. Er legte sofort los, immer wieder ist er so einmalig und faszinierend. Ich kann nicht genug
bekommen, ich sauge alles wie ein ausgetrockneter Schwamm auf. Ich bin kein lauter Typ und Schreien ist für
mich nicht selbstverständlich, doch ich musste schreien und mitsingen wie ein Teeny. Stillsitzen ging gar nicht, in mir
bewegte sich alles. Ich tanzte und tanzte, “I Feel You“ meine Rockerseele kam in Wallung. Alles in mir war im Einklang,
nur pure Freude und Glück.
Ja, das wollte ich immer und immer wieder. Dave in Höchstform, ein Traum und eine Augenweide. Dann noch sein
Auftritt ohne Weste auf dem Catwork.
Er tänzelte in die Menge, sichtlich genoss er es. Dann wie verabredet Martin und Dave vor Christian, die Köpfe wippten
rauf und runter im Rhythmus nach den harten Schlägen von Christian, einfach genial.
Das Ganze war auch so schön, weil ich viele Gleichgesinnte an meiner Seite hatte.
Zum Schluss dann noch “Personal Jesus“da ging die Post ab.
Dave gab uns alles....dann Schluss aus und vorbei.
Ein Gefühl von Wehmut kam in mir auf, alles soll nun zu Ende sein?
Nein, ich bin noch in Düsseldorf im Februar dabei und kann es kaum erwarten.
Heidi im DM-Fieber
